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Autonomes Fahren – eine Entwicklung in 5 Stufen

Veröffentlicht am 20. Mai 2019

Rund um das autonome Fahren fallen oft Begriffe wie "teilautomatisiert", "vollautomatisiert" oder "assistiert". Das bezieht sich nicht auf Varianten des autonomen Fahrens, sondern auf Entwicklungsschritte hin zum kompletten fahrerlosen Fahren, bei dem das Fahrzeug alles selbst steuert und kontrolliert.

Wir zeigen Ihnen, was die jeweiligen Entwicklungsschritte beinhalten und wo wir aktuell beim autonomen Fahren stehen.

Die 5 Level der Autonomie – von Assistiert bis Fahrerlos

Die 5-Level-Einstufung beim autonomen Fahren stammt vom Autoingenieur-Verband SAE (Society of Automotive Engineers).

Die 5 Stufen werden folgendermaßen gekennzeichnet:

  1. Stufe/Level – das assistierte Fahren

Dieser Stand der Technik ist heute schon in den meisten Fahrzeugen vorhanden, z.B. in Form des Tempomats, der die gewählte Geschwindigkeit aufrechterhält. Auch die automatische Abstandsregelung und der automatische Spurhalteassistent fallen unter Level 1. Diese Funktionen sind aber noch weit vom autonomen Fahren entfernt, denn der Fahrer darf den Verkehr trotzdem nie aus den Augen lassen und er behält ständig die Kontrolle über sein Fahrzeug.

  1. Stufe/Level – das teilautomatisierte Fahren

In dieser Stufe kann das Fahrzeug in bestimmten Fahrumgebungen autonom fahren, z.B. beim Geradeausfahren auf der Autobahn oder beim Einparken. In diesen Situationen darf der Fahrer sogar die Hände vom Steuer nehmen, muss aber den Verkehr immer im Blick behalten und bei Bedarf eingreifen.

  1. Stufe/Level – das hochautomatisierte Fahren

Das Auto ist in diesem Level in der Lage, zahlreiche Fahrsituationen selbst zu meistern, ohne dass der Fahrer eingreifen muss, z.B. bremsen, überholen, beschleunigen. Welche Situationen/Bedingungen das sind, ist jeweils vom Hersteller vorgegeben. Gute Voraussetzungen für das hochautomatisierte Fahren liefern bspw. Autobahnen, da dort die Fahrbahnmarkierungen im Normalfall vorhanden sind und der Gegenverkehr fehlt. Außerdem sind die Autobahnstrecken in allen digitalen Karten enthalten.

Der rechtliche Rahmen für Level 3 steht auch schon, zumindest in Deutschland: Im automatisierten Modus darf der Fahrer seine Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr abwenden. Er muss sich aber wieder dem Straßenverkehr widmen, wenn ein Alarmsignal ertönt.

  1. Stufe/Level – das vollautomatisierte Fahren

Das Fahrzeug fährt im Level 4 bei den meisten Fahrsituationen allein, nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf Landstraßen oder in der Stadt. Der Fahrer könnte ein Nickerchen machen, einen Film schauen oder sich den Kindern auf der Rückbank widmen.

Diese Stufe erfordert eine sehr komplexe Kommunikation mit der Umwelt und das wiederum erfordert Standards. Ampelphasen, Spurwechsel anderer Fahrzeuge, Hindernisse auf der Straße, Vorrang für Rettungsfahrzeuge – das ist nur eine kleine Auswahl der Anforderungen für das autonome Fahren in Level 4.

  1. Stufe/Level – das autonome Fahren

Kein Lenkrad, kein Fahrer. Das wird in Level 5, dem "richtigen" autonomen Fahren nicht mehr gebraucht. Es gibt sozusagen nur noch Passagiere, das Fahrzeug wird zum Chauffeur. Oder das Fahrzeug fährt ganz ohne Insassen, z.B. als Taxi zur Einsatzfahrt.

Die Gegenwart: Wo stehen wir aktuell beim autonomen Fahren?

Auch wenn autonomes Fahren derzeit in aller Munde ist, die Realität zeigt, dass Level 5 noch Zukunftsmusik ist und frühestens ab 2025 erreicht wird. Wobei selbst diese Angabe der Hersteller recht ambitioniert ist, vergleicht man den aktuellen Stand. Wenn die Fahrzeuge Techniken des autonomen Fahrens integrieren, dann bewegen sie sich momentan maximal auf Level 2, z.B. bei der BMW 5er, der 7er Serie und dem BMW X3. Die Schwelle zu Level 3 ist aber schon erreicht.

Die größten Hürden liegen momentan noch in der Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug bzw. zwischen dem Fahrzeug und der Umwelt. Außerdem werden viel präzisere Karten benötigt, die auf den Zentimeter genau den Standort angeben.

Und nicht zuletzt spielt natürlich das Thema Sicherheit eine große Rolle. Zwar gilt der Mensch als größtes Sicherheitsrisiko, die Technik des autonomen Fahrens muss aber auch perfekt funktionieren, um Unfälle auszuschließen. Davon abgesehen müssen die Fahrzeuge auch vor Hacker-Angriffen geschützt werden, denn mit dem autonomen Auto ist das Fahrzeug komplett vernetzt und ein fester Bestandteil der digitalen Welt.

Autonomes Fahren – so sieht die Entwicklung bei BMW aus:


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BMW Erfahrung seit über 25 Jahren"zu jeder Frage rund um BMW helfe ich Ihnen gerne weiter"

Daniel Becker

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