Ikonisches Design und außergewöhnlicher Fahrspaß
Der BMW Z3 ist ein sportliches Roadster-Model, das von 1995 bis 2002 produziert wurde. Er wurde ursprünglich als Zweisitzer-Roadster entwickelt und erhielt 1998 eine Coupé-Variante. Der BMW Z3 zeichnet sich durch sein markantes Design und sportliche Fahrdynamik aus.
Interne BMW-Bezeichnung für den Z3:
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Coupé: E36/8 und E36/7S bzw. E36/8S für die Motorsport-Modelle
Werdegang des BMW Z3
Die Entwicklungsidee des BMW Z3 entstand bereits Ende der 1980er Jahre, mit intensiver Designarbeit ab 1992. Die Umsetzungszeit vom Entwurf bis zur Serienproduktion betrug bemerkenswerte 34 bis 36 Monate.
BMW entschied sich, das Modell ausschließlich im US-Werk Spartanburg (South Carolina) zu bauen – eine Premiere für den Konzern und ein Zeichen für die Bedeutung des US-Markts. Über 60 Prozent der verbauten Teile stammen aus Nordamerika.
Das erste Fahrzeug lief am 20. September 1995 vom Band, die Markteinführung in Deutschland erfolgte im März 1996.
Die Öffentlichkeit wurde erstmals durch den Auftritt im James-Bond-Film „GoldenEye“ auf das Modell aufmerksam – ein äußerst wirksames Product Placement.
Meilensteine in der Modellgeschichte des BMW Z3:
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1995/96: Start als Roadster mit 4-Zylinder-Motoren: 1.8 (115 PS) und 1.9 (140 PS)
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1996: Vorstellung des ersten 6-Zylinder-Modells: Z3 2.8 (192 PS). Das Modell war sehr erfolgreich und es gab eine hohe Nachfrage. Die Lieferzeit betrug bis zu 1 Jahr.
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1997: Präsentation des Z3 M Roadster (3.2, bis zu 321 PS), eindeutig als Hochleistungsmodell positioniert.
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1998: Vorstellung des Z3 Coupé (2.8/3.0i sowie M Coupé), aufgrund der Formgebung auch als „Turnschuh“ bekannt.
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1999: Facelift für Roadster und Coupé, neue Motorvarianten (auch 2.0 mit 150 PS).
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ab 2001: Weiterentwicklung der M-Modelle – Übernahme des Motors aus dem M3 E46
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2002: Produktionsende – 179.273 Roadster und 17.815 Coupé wurden gebaut. Der Nachfolger wurde der BMW Z4.
Verbrauch der genannten Modelle:
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BMW Z3 M Roadster: 11,1 l/100 km
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BMW Z3 M Coupé: 11,1 l/100 km
Besonderheiten der BMW Z3 M Modelle
Die BMW Z3 M Modelle (M Roadster und M Coupé) zeichnen sich durch mehrere technische und optische Besonderheiten aus, die sie deutlich von den übrigen Z3-Versionen unterscheiden:
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Starker M-Motor: Zunächst S50 (321 PS), später S54 aus dem M3 E46 (325 PS) – überlegene Fahrleistungen und sportlicher Charakter.
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Spezielles Fahrwerk und Achstechnik: Straffes M-Fahrwerk ca. 10 mm tiefer. Vorderachse weitgehend vom M3 E36, Hinterachse leistungsangepasst, Sperrdifferenzial.
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Verstärkte Karosserie: Insbesondere beim M Coupé (Verstrebungen/Versteifungen) für hohe Verwindungssteifigkeit.
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Leistungsfähige Bremsanlage: Spezielle Bremsanlage mit Compound-Scheiben und radialer Gleitlagerung.
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Sportlicher, fahrerorientierter Innenraum: Sportsitze (teils Sitzheizung), Lederinterieur, Rundinstrumente mit Chromrahmen, Zusatzanzeigen (z.B. Öltemperatur), M-Lenkrad, zweifarbiges Armaturenbrett.
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Exklusive Design-Details: M-spezifische Lackierungen, spezielle Felgen und Außenspiegel.
Besonders die mit dem S54-Motor ausgestatteten späten M Coupés sind in kleiner Stückzahl gebaut worden und heute sehr gesuchte Raritäten. Die BMW Z3 M-Modelle gelten unter Kennern und Sammlern als fahraktive, kompromisslose Sportwagen und sind schon heute automobile Klassiker.
Verbrauch der genannten Modelle:
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BMW Z3 M Roadster: 11,1 l/100 km
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BMW Z3 M Coupé: 11,1 l/100 km
Warum hat BMW die USA als Produktionsstandort für den BMW Z3 gewählt?
BMW wählte den Produktionsstandort USA für den Z3 aus mehreren strategischen Gründen:
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Marktnähe: US-Markt besonders wichtig für sportliche Roadster in den 1990ern; lokale Produktion reagiert flexibler auf Nachfrage.
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Weltweite Expansion: Fertigung in Spartanburg als Signal zur Etablierung als Weltmarke.
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Absicherung gegen Wechselkursschwankungen: Unabhängigkeit von USD/D-Mark bzw. Euro; Umgehung von Importzöllen.
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Lokale Wertschöpfung: Über 60 % der Teile aus Nordamerika; geringere Transportkosten, stärkere lokale Zulieferindustrie.
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Erstmaliger Bau außerhalb Deutschlands: Meilenstein – komplette Baureihe außerhalb Deutschlands.
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Wirtschaftsförderung und Standortvorteile: Attraktive Bedingungen in South Carolina (Kosten, Förderungen).
Design und Technik
Der BMW Z3 griff auf die Technik der 3er-Baureihe (E36) zurück, insbesondere auf Fahrwerks- und Antriebskomponenten des 3er Compact. Auch Teile des Cockpits wurden übernommen. Klassische Roadster-Proportionen mit langer Motorhaube und kurzer Heckpartie prägen das Design. Auffällig waren zudem die breiten hinteren Radläufe. Produktion und Markterfolg
Bis Juli 2002 wurden knapp 280.000 BMW Z3 Roadster und rund 18.000 Coupés gefertigt – der Z3 wurde damit zum meistverkauften Roadster der BMW-Geschichte. Im September 1997 war bereits das 100.000ste Fahrzeug produziert.
Die Coupé-Modelle sind heute wegen ihrer relativ niedrigen Stückzahl begehrte Raritäten. Der sportliche M Roadster und das M Coupé gelten bei Sammlern als Highlights der Baureihe.
Modellvarianten des BMW Z3
Der BMW Z3 wurde in verschiedenen Modellvarianten angeboten, sowohl in Bezug auf den Karosserietyp als auch die Motorisierung.
Z3 Roadster: BMW Z3 1.8/1.9 (Vierzylinder)
Die BMW Z3 1.8 und BMW Z3 1.9 sind zwei ersten Varianten des Roadsters, die von 1996 bis 1999 produziert wurden. Beide Modelle bieten ein dynamisches Fahrverhalten, das sich besonders durch sportliche Kurvenstabilität und präzises Handling auszeichnet.
Die wichtigsten technischen Merkmale beider Modelle:
BMW Z3 1.8 (Produktion: 01/1996 – 08/1998)
BMW Z3 1.9 (Produktion: 09/1998 – 04/1999)
Motor
- 1.8-Liter-Vierzylinder
- Leistung: 115 PS (85 kW) bei 5.500 U/min
- Drehmoment: 170 Nm bei 4.200 U/min
- 0–100 km/h: ca. 9,2 s
- Vmax: ca. 200 km/h
- Verbrauch: 7,8 l/100 km
Antrieb
- Heckantrieb
- 5-Gang-Schaltgetriebe oder 4-Gang-Automatik
Fahrwerk & Aufhängung
- McPherson vorn, Doppelquerlenker hinten
- Sportlich abgestimmt
Bremsen
- Scheibenbremsen rundum (belüftet)
- ABS serienmäßig
Gewicht
- Leergewicht: ca. 1.100 kg (je nach Ausstattung)
Design & Ausstattung
- Zweisitzer-Roadster
- Softtop oder optional Hardtop
- Leder & sportliche Designelemente
- Holz-/Aluapplikationen
Motor
- 1.9-Liter-Vierzylinder
- Leistung: 140 PS (103 kW) bei 6.000 U/min
- Drehmoment: 190 Nm bei 4.200 U/min
- 0–100 km/h: ca. 8,2 s
- Vmax: ca. 210 km/h
- Verbrauch: 8,0 l/100 km
Antrieb
- Heckantrieb
- 5-Gang-Schaltgetriebe oder 4-Gang-Automatik
Fahrwerk & Aufhängung
- McPherson vorn, Doppelquerlenker hinten
- Sportliche Abstimmung
Bremsen
- Scheibenbremsen rundum (belüftet)
- ABS serienmäßig
Gewicht
- Leergewicht: ca. 1.140 kg (je nach Ausstattung)
Design & Ausstattung
- Zweisitzer-Roadster
- Softtop oder optional Hardtop
- Komfortable Innenausstattung
- Lederoptionen, höhenverstellbare Sitze, Felgendesigns verfügbar
Z3 Coupé
Das BMW Z3 Coupé (produziert zwischen 1998 und 2002) ist eine sportliche “Hatchback”-Version des Z3-Roadsters mit festem Dach, größerem Kofferraum und markanter Karosserie. Kultstatus erlangte es besonders in der M-Variante. Insgesamt gab es 4 Versionen, wobei das Coupé Z3 2.8i nicht auf dem deutschen Markt erschien.
Nachfolgend zwei Modellvarianten des BMW Z3 Coupé und deren technische Daten:
BMW Z3 Coupé 3.0 (Produktion: 06/2000 – 07/2002)
BMW Z3 Coupé M 3.2 (Produktion: 04/2001 – 07/2002)
- Motor: 3,0-Liter-Sechszylinder (Reihe)
- Leistung: 231 PS (170 kW) bei 5.900 U/min
- Drehmoment: 300 Nm bei 3.500 U/min
- 0–100 km/h: 6,0 s
- Vmax: ca. 250 km/h
- Verbrauch: 9,5 l/100 km
- Motor: 3,2-Liter-Sechszylinder (Reihe)
- Leistung: 325 PS (239 kW) bei 7.400 U/min
- Drehmoment: 350 Nm bei 4.900 U/min
- 0–100 km/h: 5,3 s
- Vmax: ca. 250 km/h
- Verbrauch: 11,1 l/100 km